Die virtuelle Telefonanlage
Sie sind als Standardausrüstung ein fester Bestandteil eines jeden Unternehmens. Ohne einen Telefonanschluss kommt kein Unternehmen aus, das mit Kunden in Kontakt steht und die firmeninterne Kommunikation im eigenen Haus pflegt. Dabei wird die virtuelle Telefonanlage für immer mehr Konzerne zu einer preiswerten und effektiven Alternative zum klassischen Festnetzanschluss.
Bei virtuellen Telefonanlagen basiert die Verbindung, genauso wie bei Internetverbindungen, auf IP-Netzen. Die erforderliche Software für die Nutzung der virtuellen Anlage ist meist auf den Servern der Betreiber eingerichtet, die in großen Rechenzentren bereitgestellt werden. Zusätzliche Software muss der Nutzer der Anlage nicht erwerben. Genutzt werden kann die virtuelle Anlage von den Anwendern über Voice over IP-Anlagen. Eine Verbindung zum Gesprächspartner wird dabei über die IP-Adresse des Anlagen-Nutzers aufgebaut. Wie die Nutzung der virtuellen Anlage genau funktioniert, kann im Internet auf der Webseite der Provider nachgelesen werden, die Seite http://www.nfon.net/ ist als Informationsquelle hierfür eine gute Adresse.
Flexibel und kostensparend
Virtuelle Telefonanlagen bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. Sie sind schnell installiert und können, einmal eingerichtet, unkompliziert in kurzer Zeit beliebig erweitert und somit an das Wachstum des Unternehmens angeglichen werden. Wenn zusätzlich Anschlüsse für neue Mitarbeiter benötigt werden, kann die zusätzliche Leitung innerhalb weniger Minuten über das Internet eingerichtet und konfiguriert werden. In den meisten Fällen kann die neue Nebenstelle dann kurze Zeit darauf bereits genutzt werden.
Durch den Umstieg auf eine virtuelle Telefonanlage können in viele Bereichen Kosten eingespart werden. Zum Beispiel liegen die Gebühren für virtuelle Anlagen nicht selten deutlich unter den Tarifpreisen für Festnetzanschlüsse. Da die meisten Provider pro genutzter Nebenstelle abrechnen, entfallen unnötig hohe Grundgebühren. Zudem entstehen keine Anschaffungskosten, weil die benötigte Telefonanlange vom Provider gemietet wird. Im Mietpreis sind in der Regel alle zusätzlichen finanziellen Aufwendungen für die Wartung und Pflege der Anlage inbegriffen. Einzig in die Anschaffung für VoIP-Telefone muss ein Unternehmen beim Umstieg auf eine virtuelle Telefonanlage zusätzlich investieren.
Einbindung externer Mitarbeiter
Virtuelle Telefonanlagen sind, wie alle IP-Dienste, nicht ortsgebunden. Mit der virtuellen TK-Anlage ist es ein Kinderspiel, Freiberufler und Mitarbeiter im Home-Office in das Kommunikationsnetzwerk des Unternehmens einzugliedern. Auch für die Integration externer Mitarbeiter fallen keine zusätzliche Kosten an. Der jeweilige Mitarbeiter benötigt lediglich sein Zugangspasswort, um sich von jedem Ort der Welt ins VoIP-Netzwerk der Firma einzuklinken. Telefonate innerhalb das Unternehmens sind, sogar von Heimtelefon aus, kostenlos. Auch Telefonkonferenzen mit externen Mitarbeitern und Geschäftspartnern können mit der virtuellen Telefonanlage schnell und unkompliziert geplant und durchgeführt werden.